130 Jahre Oberschule Oelsnitz


Die lange Geschichte der Schule beginnt am 2. September 1885 mit der Grundsteinlegung für das Schulgebäude. Unvergesslich für alle Beteiligten war am  23. April 1887 die feierliche Einweihung der Schule mit einem Schulfest. Das Gebäude kostete etwa 350.000 Mark. In den folgenden Jahrzehnten kam es ständig zu weiteren Um- und Ausbauten auf Grund der wachsenden Schülerzahlen.
Einen Einschnitt in der Geschichte der Schule brachte der II. Weltkrieg. Ab Mitte April 45 ruhte der Unterricht an allen Oelsnitzer Schulen. Die Schule am Bismarckplatz wurde als Unterkunft und Lazarett benötigt.
Der Schulbetrieb begann einheitlich in der sowjetischen Besatzungszone am 1.Oktober 1945. Bis 1960 nannte sich die Schule Zentralschule Oelsnitz bzw. Zentrale Mittelschule. In einem Teil der Schule waren 1954 auch die Oberschule und Berufsschule untergebracht.

Ab 1960 gab es dann die Oberschule II und Oberschule III, welche am 16.10.1969 den Namen „Wilhelm-Pieck-Oberschule“ und am 10.12.1970 den Namen „Karl-Marx-Oberschule“ erhielten.

Der nach der Wende bedeutenste Umbruch für die beiden Schulen kam 1990. Im Zuge der Neugliederung des Schulsystems wurden sie Mittelschulen, MS I und MS II, in denen die Klassen 5 – 10 unterrichtet werden.
1999 erhielt die MS I den Namen „Pestalozzi-Mittelschule“ und die MS II den Namen „Paul-Apitzsch-Mittelschule“. Im Jahre 2003 wurde der Beschluss gefasst, dass beide Schulen fusionieren und so entstand die Mittelschule Oelsnitz.
2005 began der Umbau der Mittelschule zur Ganztagsschule . Die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Wert von 8 Millionen Euro wurden im Spätsommer 2007 beendet. Damit verfügte die Stadt Oelsnitz über eine der modernsten Mittelschulen der Region. Im Jahr 2013 wurde die Mittelschule in Oberschule umbenannt.